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Lymphknoten: Können sie Halsschmerzen verursachen

Im Körper gibt es zahlreiche Lymphknoten. Wir finden eine hohe Konzentration im Nacken, in der Leiste und in der Achselhöhle. Normalerweise machen sich Lymphknoten nur bemerkbar, wenn eine Infektion oder Krebserkrankung vorliegt. In diesem Text erfahren Sie, welche Symptome auftreten, was sie zu bedeuten haben und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt..

Bild: Shuttertsock.com/George Rudy

Geschwollene Lymphknoten im Hals

Hals-Lymphknoten befinden sich auf der Vorder- und Rückseite des Halses, unter dem Kiefer, unter dem Kinn, hinter den Ohren und am Hinterkopf. Jeder Lymphknoten hat die gleiche Funktion, nämlich Infektionen zu bekämpfen und bösartige Tumorzellen zu abfangen. Geschwollene Lymphknoten sind ein Zeichen dafür, dass irgendwo im Körper etwas nicht stimmt. Die Schwellungen erreichen manchmal die Größe einer Erbse und können sehr schmerzhaft sein. Ursachen für geschwollene Lymphknoten im Hals sind:

    • Infektion der oberen Atemwege
    • Zahnerkrankung
    • Mundinfektion
    • Reaktion auf eine Infektion wie HIV, Lupus, rheumatische Arthritis
    • Tumorerkrankung, Krebs
    • Masern
    • Mononukleose (Pfeiffer-Drüsenfieber)
      • Haut- und Wundinfektion
      • Tuberkulose
    • sexuell übertragbare Krankheiten

Manchmal kann eine Infektion auch im Lymphknoten selbst auftreten. Dies wird als Lymphadenitis bezeichnet und ist in der Regel das Ergebnis einer Infektion, die in der Nähe eines Lymphknotens entstand.

Bei schmerzhaften, roten Streifen direkt unter der Hautoberfläche kann es sich um eine akute Lymphangitis handeln: Diese Art von Nackenschmerzen wird durch eine bakterielle Infektion der Lymphknoten verursacht. Eine Lymphangitis kann sich schnell ausbreiten und sogar tödlich sein, wenn sie in den Blutkreislauf gelangt.

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Sie können sich immer dann an Medlanes wenden, wenn Sie Schmerzen, Symptome oder Beschwerden haben, bei denen Sie ansonsten einen niedergelassenen Arzt konsultieren würden. Unser ärztlicher Notdienst hilft Ihnen bei akuten Beschwerden, steht Ihnen jedoch ebenfalls für regelmäßige Hausbesuche zur Verfügung. Bei Bedarf verschreibt Ihnen der Arzt natürlich auch Medikamente oder stellt Ihnen eine Krankschreibung aus.

Wenn Lymphknoten ihre Größe ändern

Geschwollene Lymphknoten können bei Berührung schmerzhaft sein oder bei bestimmten Bewegungen Schmerzen verursachen. Die Lymphknoten unter dem Kiefer oder auf beiden Seiten des Halses können weh tun, wenn der Kopf auf eine bestimmte Weise gedreht oder Nahrung gekaut wird. Oft können die Knoten gefühlt werden, wenn die Hand direkt unter dem Kinn über den Hals geführt wird.

Wird ein Lymphknoten am Hals wahrgenommen und ändert sich auch nach dem Abklingen einer Infektion seine Größe nicht, liegt die Ursache möglicherweise nicht am Lymphknoten. Stattdessen kann eine Zyste (Schwellung, Hohlraum) oder möglicherweise ein Tumor der Grund sein und eine ärztliche Überprüfung erfordern. Auch eine entzündete Schilddrüse kann eine mögliche Ursache für Nackenschmerzen und -schwellungen sein, die in der Regel im vorderen Bereich des Halses zentralisiert sind.

Nackenschmerzen können manchmal bei entzündeten Lymphknoten auftreten, wenn der Kopf unbeholfen gehalten oder die Schlafposition verändert wird, um einen Druck auf die entzündeten Knoten zu vermeiden. Jeder Lymphknoten sammelt und filtert Lymphflüssigkeit aus einem bestimmten Bereich und bietet dem Arzt einen Anhaltspunkt, um die Infektionsquelle ohne äußere Anzeichen zu diagnostizieren. Zum Beispiel entwässert der submentale Lymphknoten den Bereich der Unterlippe, den Mundboden, die submentale Speicheldrüse, die Zungenspitze und die Haut der Wange. Bestimmte Viren sind bei Infektionen in diesen Bereichen wie Toxoplasmose angezeigt. Eine Entzündung dieses Lymphknotens kann auch auf Zahnprobleme wie Parodontitis hinweisen.

Wann sollte ein Arzt hinzugezogen werden?

Lymphknoten, die mit der Abwehr einer Infektion beschäftigt sind, schwellen bis zu einer Größe von 1,5 bis 2 cm an. Auch nach der Infektion kann die Schwellung noch eine Weile erhalten bleiben und erst allmählich abklingen. Eine plötzliche Schwellung ist in der Regel das Ergebnis einer Infektion oder eines Traumas. Wenn die Schwellung allmählich und schmerzlos verläuft, kann dies auf einen wachsenden Tumor hindeuten. Da es so viele wichtige Strukturen im Nacken gibt, ist es wichtig, kein Risiko einzugehen, und so schnell wie möglich einen Arzt zu konsultieren. Dies ist besonders wichtig, wenn die Knoten rot und geschwollen sind und wachsen. Patienten mit folgenden Symptomen sollten die Lymphknoten von einem Arzt untersuchen lassen:

    • Wenn die Schwellung länger als vier Wochen andauert
    • Wenn die Schwellung größer als 2 cm ist
    • Wenn die Haut sich an der Stelle gespannt anfühlt oder gerötet ist
    • Wenn die Schwellung schnell fortschreitet und sich hart anfühlt
    • Wenn die Schwellung schmerzhaft oder schmerzlos ist
    • Wenn die Lymphknoten verklumpt erscheinen
    • Wenn weitere Symptome wie Gewichtsverlust, Fieber, Atemnot oder Nachtschweiß auftreten

Nach einer körperlichen Untersuchung kann ein Bluttest durchgeführt werden, um bestimmte Krankheiten oder hormonelle Störungen auszuschließen. Falls erforderlich, kann der Arzt einen bildgebenden Test anordnen. Übliche bildgebende Tests, die zur Überprüfung von Lymphknoten verwendet werden, umfassen CT- und MRI-Scans, Röntgenstrahlen und Ultraschall.

Wie werden geschwollen Lymphknoten am Hals behandelt?

Bei Infektionen können dem Patienten Antibiotika oder antivirale Medikamente verordnet werden, um den für die geschwollenen Lymphknoten verantwortlichen Zustand zu beseitigen. Der Arzt kann außerdem Medikamente zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen geben.

Geschwollene Lymphknoten, die durch Krebs verursacht werden, schrumpfen möglicherweise nicht auf normale Größe zurück, bis der Krebs behandelt ist. Bei der Krebsbehandlung kann der Tumor oder betroffene Lymphknoten entfernt werden. Zur Verkleinerung des Tumors kann auch eine Chemotherapie beitragen.

Fazit: Geschwollene Lymphknoten und Halsschmerzen sind die Folge einer Erkrankung, die vielfältige Ursachen haben kann. Sie kennen nun die Symptome und wissen, wann Sie besser einen Arzt aufsuchen sollten – und welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten dem Arzt zur Verfügung stehen.

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