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Mittelohrentzündung: Wann ist Antibiotika notwendig?

Die Mittelohrentzündung ist vor allem bei Kindern bis zum Schulalter eine typische Erkrankung. Ab welchem Zeitpunkt ist es nötig dem Kind Antibiotika zu verabreichen?

Symptome einer Mittelohrentzündung

Während in seltenen Fällen auch Erwachsene an einer Mittelohrentzündung erkranken können, sind die Beschwerden bei Babys und Kleinkindern weitaus verbreiteter. Etwa zwei drittel aller Kinder müssen diese Erkrankung ertragen. Die meisten Mittelohrentzündungen entstehen durch einen Infekt der Atemwege, wie es zum Beispiel beim Schnupfen der Fall ist. Die Viren verbreiten sich und können für eine Entzündung der Schleimhäute im Ohr sorgen. Typische Symptome dafür, dass eine Mittelohrentzündung vorliegt, sind:

  • Ohrenschmerzen, bzw. Druckgefühl im Ohr
  • Schlechtes Hören
  • Fieber
  • Bauchschmerzen und Erbrechen
  • Säuglinge greifen sich häufiger an das betroffene Ohr

Bei einer Mittelohrentzündung stehen Ihnen die Ärzte von Medlanes jederzeit zur Verfügung

Wann sind Antibiotika nötig?

Bevor Antibiotika verschrieben wird, werden im Regelfall Mittel, wie abschwellende Sprays und Tropfen, verschrieben. In den meisten Fällen sind diese Medikamente bereits zielführend und die Mittelohrentzündung verschwindet nach spätestens einer Woche, manchmal sogar nach wenigen Tagen. Selbst ein Riss des Trommelfells kann, ohne die Hilfe von Antibiotika, selbst heilen. Es wird also deutlich, dass Antibiotika nur in seltenen Fällen verschrieben werden und zwar dann wenn es unbedingt notwendig ist. Denn das Medikament birgt auch gewisse Risiken, wie Übelkeit, Durchfall, Hautausschläge und im unglücklichsten Fall eine entstehende Resistenz der Viren. Aus diesen Gründen und auch weil Antibiotika bei der Entwicklung der Darmflora stört, verschreiben Kinderärzte nur ungern dieses Mittel.
Es gibt jedoch bestimmte Gegebenheiten, welche den Einsatz von Antibiotika ratsam machen:

  • Das erkrankte Kind ist unter 6 Monaten
  • Das Kind ist jünger als 2 Jahre und beide Ohren sind betroffen
  • Fieber steigt über 39°
  • Anhaltender eitriger Ausfluss
  • Nach 3 Tagen ist keinerlei Verbesserung erkennbar

Wie kann man einer Mittelohrentzündung vorbeugen?

Es gibt ein paar Tipps, die Eltern dabei helfen können, das Risiko für eine Mittelohrentzündung bei ihrem Kind zu mindern:

  • Stillen bis zum sechsten Monat
  • Abgewöhnung des Schnullers
  • Zigarettenrauch vermeiden
  • Pneumokokken-Impfung
  • Rohmilch (enthaltene Omega-3-Fettsäuren)

Wie Ihnen Medlanes helfen kann?

Der Notdienst von Medlanes bietet sowohl Privatpatienten als auch Selbstzahlern die Möglichkeit, im Bedarfsfall auf die schnelle und unkomplizierte Hilfe eines Facharztes zurückzugreifen. Rund um die Uhr (je nach Auslastung der Ärzte) und an 7 Tagen pro Woche stehen Ihnen Medlanes’ Mediziner zur Verfügung, um ihre Patienten im Wege eines Hausbesuches zu betreuen.
SydaProductions/Shutterstock

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