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Halsschmerzen: Hilfreiche Hausmittel

Wer an Halsschmerzen leidet, muss nicht sofort zu Medikamenten greifen. Oft helfen gegen Halsschmerzen Hausmittel, die manchen Großeltern bekannter sind als der jungen Generation. Diese Hausmittel sind zumeist günstiger als Medikamente und der Erkrankte kann sich die lange Zeit im Wartezimmer einer Arztpraxis ersparen.

Wie kann Ihnen Medlanes helfen?

Sie können sich immer dann an Medlanes wenden, wenn Sie Schmerzen, Symptome oder Beschwerden haben, bei denen Sie ansonsten einen niedergelassenen Arzt konsultieren würden. Unser ärztlicher Notdienst hilft Ihnen bei akuten Beschwerden, steht Ihnen jedoch ebenfalls für regelmäßige Hausbesuche zur Verfügung. Bei Bedarf verschreibt Ihnen der Arzt natürlich auch Medikamente oder stellt Ihnen eine Krankschreibung aus.

Muss bei Halsschmerzen ein Arzt aufgesucht werden?

Halsschmerzen sind häufig das Symptom einer harmlosen Erkältung, die von Erkältungsviren hervorgerufen wurde, und wird dann oft von Schnupfen, Erschöpfungsgefühlen, Gliederschmerzen und Husten begleitet. Gegen eine Virus-Infektion helfen Antibiotika nicht. Grundsätzlich würde ein Arzt nur die Symptome behandeln und das klappt meist mit einfachen Hausmitteln genauso gut.

Welche Hausmittel helfen gegen Halsschmerzen?

Das wichtigste Hausmittel ist die körperliche Schonung. Natürlich müssen Erkrankte keine absolute Bettruhe einhalten, aber Ruhe, Erholung und ausreichend Schlaf tragen zur schnellen Besserung der Beschwerden bei. Zudem sollten Erkrankte ihre Stimme schonen, also möglichst wenig und leise reden. Flüstern und Räuspern sollte vermieden werden, da beides die Stimme sehr anstrengt! Darüber hinaus gibt es etliche Mittel und Wege, um gegen Halsschmerzen vorzugehen. Jeder sollte die Hausmittel anwenden, mit denen er sich am wohlsten fühlt.

Hilfreiche Hausmittel gegen Halsschmerzen:

– Halswickel

– (Kräuter-)Tee

Honig

– Dampfinhalation

Gegen Schmerzen

Gegen Schmerzen hilft bei manchen eher Wärme, bei anderen eher Kälte. Je nach dem persönlichen Bedürfnis können dementsprechend Halswickel gestaltet werden. Für warme Halswickel wird ein feuchtes Tuch, am besten aus Baumwolle oder anderen natürlichen Fasern, auf den Hals gelegt und mit einem trockenen Tuch umwickelt. Durch die Körperwärme wird das feuchte Tuch angenehm warm. Mit Kartoffelwickeln lässt sich der Hals noch länger warmhalten: Für diese Halswickel werden heiße, gekochte Kartoffeln leicht zerdrückt und mit einem Tuch umwickelt. Dieses Tuch wird anschließend um den Hals gelegt und wiederum mit einem trockenen Tuch umwickelt. Für kalte Wickel kann das innere Tuch beispielsweise mit Quark aus dem Kühlschrank gefüllt werden.

Bewährt hat sich außerdem der Einsatz von Weidenrinde, die den Stoff Acetylsalicylsäure enthält. Eben dieser Stoff ist der Wirkstoff im Aspirin.

Manchen hilft das Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser, wofür einfach ein Viertel Teelöffel Salz in einem Glas Wasser (200 ml) gelöst wird.

Gegen Hustenreiz

Der Hustenreiz lässt sich am besten dadurch bekämpfen, dass die Schleimhäute feucht gehalten werden. Hierfür sollte viel Wasser oder ungesüßter Tee getrunken werden. Schnelle Linderung kann eine Dampfinhalation verschaffen. Der Dampfinhalation können ätherische Öle wie Anisöl, Latschenkieferöl, Terpentinöl aus Fichtennadeln, Lavendelblütenöl und Koniferenöl beigemischt werden. Viele weitere Pflanzen haben sich in der Pflanzenheilkunde gegen Husten bewährt: Dazu zählen Pelargonien-, Eibisch- und Primelwurzel, Thymian, Eukalyptus und Efeublätter. Früher wurde auch Huflattich bei Husten eingesetzt. Allerdings lassen neue Erkenntnisse vermuten, dass Huflattich krebserregend sein könnte. Kleinkinder dürfen nicht mit Eukalyptus gegen Husten behandelt werden, da es eventuell zu einem Glottiskrampf mit Atemlähmung kommen kann.

Gegen Entzündungen

Die selbst gemachte Hühnersuppe ist nach wie vor ein gutes Mittel gegen Entzündungen, da sie den Stoff Cystein enthält, welcher entzündungshemmend wirkt. Außerdem ist Honig, entweder teelöffelweise oder in Tee oder Milch gemischt zu empfehlen. Entzündungshemmende Tees sind beispielsweise Kamillen-, Salbei- und Lindenblütentee. Vor allem der Lindenblütentee wirkt stark schweißtreibend. Ebenso wirkt Ingwer gegen Entzündungen. Dieser kann zum Beispiel mit Zitronensaft als Tee zubereitet werden.

Für ein starkes Immunsystem

Um Halsschmerzen und Erkältungen vorzubeugen, kann es nützlich sein, das Immunsystem zu unterstützen. Damit das Immunsystem gut funktioniert, sollte genug Zink und ausreichend Vitamin C und E aufgenommen werden. Zudem wird dem Purpursonnenhutkraut (Echinaceae purpureae herba) nachgesagt, anregend und ankurbelnd auf das Immunsystem zu wirken.

Wie eine Ansteckung vermieden wird

Um sich nicht anzustecken und selbst niemanden zu infizieren, ist angemessene Hygiene unabdingbar. Niesen sollte jeder am besten in die eigene Ellenbeuge und benutzte Taschentücher sollten entsorgt werden. Regelmäßiges Waschen der Hände mit Seife beugt ebenfalls Ansteckungen vor. Um eine Ansteckung über Speichel-Tröpfchen zu vermeiden, sollte nicht aus Tassen oder Gläsern von anderen getrunken werden.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Halten die Halsschmerzen länger als drei Tage an oder sind die Schmerzen sehr stark und lassen sich durch Hausmittel nicht lindern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn plötzlich Symptome wie Atemnot, hohes Fieber, Hautausschlag oder starke Schluckbeschwerden auftreten oder sich der Mund entweder nicht mehr richtig schließen oder öffnen lässt, sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. Bei plötzlicher Atemnot ist gegebenenfalls der Rettungsdienst zu rufen. Darüber hinaus sollten stark geschwollene Hals-Lymphknoten ärztlich abgeklärt werden.

Halsschmerzen sind üblicherweise harmlos und nach wenigen Tagen vorbei. Die Beschwerden lassen sich mit Hausmitteln gut in den Griff kriegen. Antibiotika sollten nur dann eingenommen werden, wenn es sich um eine bakterielle Infektion handelt und ein Arzt diese Arzneimittel verschrieben hat!

Quellen:

MIAMED Amboss Klinik Arzt-Modus (kostenpflichtiger Arzt-Zugang). Stichworte: Halsschmerzen, Phytotherapeutika; zuletzt aufgerufen am 08.01.19

https://www.amboss.com/de/library#xid=sJ0tvS&term=halsschmerzen; zuletzt aufgerufen am 08.01.19

https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/halsschmerzen/was-hilft.html; zuletzt aufgerufen am 08.01.19

https://www.gesundheit.de/krankheiten/fieber-grippe-erkaeltung/husten/halsschmerzen-tipps-gegen-das-kratzen-im-hals; zuletzt aufgerufen am 08.01.19

https://www.erkaeltungs-ratgeber.de/halsschmerzen/hausmittel; zuletzt aufgerufen am 08.01.19

Bild: Shutterstock: Africa Studio

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