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Ein Allergietest ist bei Heuschnupfen ratsam

Die wenigsten von uns wissen, dass bereits zu Beginn des Jahres mit den ersten allergiebedingten Symptomen durch Pollen zu rechnen ist. Es kann also durchaus sein, dass Sie nach der Erkältungswelle mit den Symptomen einer Allergie gegen Frühblüher zu kämpfen haben. Dann ist es in jedem Fall ratsam einen Allergietest zu machen.

Heute einen Arzttermin von Medlanes erhalten

Sie können sich immer dann an Medlanes wenden, wenn Sie Schmerzen, Symptome oder Beschwerden haben, bei denen Sie ansonsten einen niedergelassenen Arzt konsultieren würden. Unser ärztlicher Notdienst hilft Ihnen bei akuten Beschwerden, steht Ihnen jedoch ebenfalls für regelmäßige Hausbesuche zur Verfügung. Bei Bedarf verschreibt Ihnen der Arzt natürlich auch Medikamente oder stellt Ihnen eine Krankschreibung aus.

Die Allergiephase der Frühblüher beginnt meist bereits im Januar

Hasel und Erle gelten als Frühblüher-Pollen. Sie bereiten Allergikern in vielen Fällen bereits zu Jahresbeginn Beschwerden. Die Frühblüher Hasel & Erle können sogar bereits erste Pollen ab Ende Dezember verbreiten. Die stärkste Phase ist meist im Zeitraum Ende Februar bis Mitte April. Im weiteren Sinne werden zudem oft die später blühenden Pollen von Birken, Eichen, Eschen und Pappel als Frühblüher bezeichnet.

Welche sind die typischen Symptome einer Allergie gegen Frühblüher?

Grundsätzlich handelt es sich bei den Symptomen, die bei der Frühblüher-Allergie auftreten, um dieselben, die bei Allergien gegen andere Pollenarten vorkommen können. Es kann des Weiteren zu Kreuzallergien kommen. Die Intensität der Allergiesymptome kann hierbei sehr unterschiedlich sein – je nachdem, wie empfindlich Menschen auf Pollen reagieren.
Zu den klassischen allergiebedingten Symptomen zählen unter anderem eine laufende Nase, Schnupfen, Niesen sowie in schwereren Fällen auch Brennen in den Augen.
Auch gereizte Atemwege bis hin zu starkem Husten oder gar Atemnot können die Folge einer Frühblüher-Allergie sein.

Allergietest machen mit Symptomen einer Pollenallergie 

Die Symptomen einer Pollenallergie sollten immer ernst genommen werden. Daher ist es ratsam, einen Allergietest bei einem Allergologen oder einem Hautarzt mit einer entsprechenden Zusatzausbildung durchführen zu lassen. Mit diesem Allergietest beim Arzt kann festgestellt werden, welche Pflanzenarten und Pollen für die Allergiebeschwerden verantwortlich sind oder ob es sich doch um einen grippalen Infekt oder eine andere Allergie, beispielsweise gegen Hausstaub oder chemische Stoffe, handelt.

Ein Prick-Test gibt Aufschluss über die Allergie-Auslöser

Wenn Sie unter starken Allergiesymptomen leiden, sollten sie zeitig den Arzt konsultieren und einen Allergietest durchführen.

Der Prick-Test ist das am häufigsten zum Einsatz kommende Allergietest-Verfahren.
Im Rahmen der Diagnose von Allergien ist ein Pricktest immer dann sinnvoll, wenn Verdacht auf Allergien des Typ I, dem “Soforttyp” besteht. Der Test wird in der regel ambulant in einer Arztpraxis durchgeführt.
Die Vorteile des Prick-Tests beruhen darauf, dass er

  • eine klare Diagnose liefert
  • ambulant vorgenommen und ausgewertet werden kann.
  • schnell durchführbar ist

Bei der Durchführung des Tests nimmt ein Arzt kleine Einstiche, die fast schmerzfrei sind, zumeist am Unterarm vor. Es werden die potenziellen allergenen Substanzen aufgetragen. Im Anschluss ritzt der Arzt mit einer Lanzette an den betreffenden Stellen oberflächlich in die Haut. Die in der Lösung enthaltenen Allergene kommen so mit den Abwehrzellen der Haut, den Mastzellen, in Kontakt. Je nach Reaktion auf der Haut, also beobachtbaren Ausschlag, wird bestimmt, ob eine allergische Reaktion vorliegt und wie stark diese ist. Die Auswertung des Allergietests erfolgt nach ca. 15 bis 20 Minuten.

Das ist zu tun, wenn Sie an einer Allergie leiden

Sie haben einen Allergietest hinter sich und fragen sich was Sie gegen die lästigen Beschwerden wie Niesen und Halskratzen tun können? Allergiemedikamente gibt es in vielen Formen: als Tablette oder Tropfen, Spray, Salbe oder Spritze. Zu den bekanntesten Medikamenten zur Abschwächung von Allergie-Symptomen zählen die sogenannten Antihistaminika. Sie schwächen die Wirkung von Histamin ab. Der Vorteil von Antihistaminika in Sprays und Tropfen ist ihre schnelle Wirkung. Langfristig ist es jedoch ratsam den Ursachen für Allergien zu Leibe zu rücke und das ist die Überreaktion des Immunsystems. Mit Hilfe der Hyposensibilisierung versucht die Schulmedizin diese Überreaktion langfristig einzudämmen und zu mildern. Sie ist bislang die einzige ursächliche Therapie, die zur Behandlung von allergischem Schnupfen und allergischen Asthma eingesetzt wird. Hierbei werden in regelmäßigen zeitlichen Abständen bestimmte Allergenextrakte in die Oberarme gespritzt, um das Immunsystem des Patienten langsam wieder an das Allergen zu “gewöhnen”

Unser Fazit

Auch wenn eine Pollenallergie in den meisten Fällen mit harmlosen Symptomen einhergeht, ist es ratsam einen Allergietest bei einem Allergologen durchführen zu lassen. In den meisten Fällen wird hierzu der Prick-Test eingesetzt. Dies ist wichtig, denn nur mit Hilfe eines Allergietest kann die auslösende Pflanze einer Allergie identifiziert und eine gezielte Behandlung, wie eine Hyposensibilisierung gegen die entsprechenden Pollen, eingeleitet werden. Zur kurzfristigen Besserung der Allergie-Symptome kommen Antihistaminika zum Einsatz. Will man die Ursache einer Allergie beseitigen, ist es ratsam sich beim Arzt über weitere Verfahren – beispielsweise die Hyposensibilisierung beraten zu lassen. 

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