Halsschmerzen bei Grippe richtig behandeln
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Die Grippe (oder auch Influenza) ist eine Infektion, die durch Influenza-Viren verursacht wird. Sie ist nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt, also einer Erkältung. Verläuft die Grippe schwer, wie in 20 % aller Fälle, kommt es möglicherweise zu unangenehmen Symptomen. Dazu gehören auch Halsschmerzen. Wie Grippe und Halsschmerzen entstehen und was man zur Linderung der Halsschmerzen tun kann, soll im folgenden Text erklärt werden.
Wie die Grippe entsteht
Eine Grippe entsteht durch eine Infektion durch Influenza-Viren und dauert etwa eine Woche an. Die Viren gelangen durch die Tröpfcheninfektion (Übertragung durch Sprechen oder Husten) an die Schleimhautzellen, wo sie sich vermehren. Besonders bei kalten Temperaturen können die Viren gut überleben. Kommt es zu einer Infektion durch Influenza-Viren, kann der Patient bereits nach einem Tag die ersten Symptome bemerken. Die Symptome können oft weitesgehend unbemerkt bleiben oder Ähnlichkeiten mit einer leichten Erkältung aufweisen. In 20 % der Fälle von Influenza kommt es jedoch zu einem schweren Verlauf.
Zu den Symptomen gehören dann …
– Frösteln
– Müdigkeit
– Fieber bis zu Temperaturen von 40 Grad
– Husten
– Schnupfen
– Halzschmerzen
– Übelkeit
– Kopfschmerzen
– Gliederschmerzen
Auch Tage nach der Genesung kann sich der Patient noch schlapp fühlen.
Grippe und Halsschmerzen: Wie Halsschmerzen entstehen und was man dagegen tun kann
Ein unangenehmes Grippe-Symptom betrifft den Rachenraum. Halsschmerzen werden ebenfalls durch die Viren verursacht. Erkennt der Körper die Viren, reagiert er mit Abwehrstoffen, die über das Blut zur betroffenen Stelle geleitet werden. Zur Unterstützung kommt es zu einer stärkeren Durchblutung der Schleimhäute, wobei das Gewebe anschwillt. Die Schwellung drückt schließlich auf die Nervenenden. Es kommt zu Schmerzen beim Schlucken. Die Halsschmerzen können sich je nach Krankheitsverlauf nach und nach intensivieren. Infolge einer Infektion kommt es häufig zu einer Entzündung des Rachens. Die Entzündung beginnt mit einem Kratzen im Hals und Halsschmerzen. Husten, eine belegte Stimme, Heiserkeit und Rachenschmerzen können weitere Folgen sein. Bei einer Grippe ist auch eine Luftröhrenentzündung (Trachitis) möglich. Die Trachitis betrifft Luftröhre, Kehlkopf und Bronchien.
Sollten die Halsschmerzen länger als eine Woche andauern, sollte der Patient einen Arzt aufsuchen.
Was tun gegen Halsschmerzen?
– Gängige Mittel gegen Halsschmerzen sind
– Gurgellösungen mit Salz
– Salzhaltige Lutschpastillen
– Salbei-Inhalationen
– Tee aus Salbei, Fenchel, Kamille oder Thymian
– Den Hals warm halten
– Ruhe
– mindestens 2 Liter täglich Trinken
– Ibuprofen oder Paracetamol
Halsschmerzen treten häufig als Symptom einer Grippe auf. Der Körper reagiert mit Abwehrstoffen auf die Viren, was zunächst zu einer Schwellung führt, die für schmerzhafte Schluckbeschwerden verantwortlich ist. Durch die Grippeviren kommt es mitunter aber auch zu Entzündungen wie zum Beispiel einer Rachenentzündung oder einer Luftröhrenentzündung. Um die Grippe und die Halsschmerzen auszukurieren, helfen Ruhe, Wärme, ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, sowie Inhalationen, Tee, Lutschpastillen und bei Bedarf auch die Einnahme von Medikamenten wie Ibuprofen oder Paracetamol.