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Die Inkubationszeit bei einem grippalen Infekt

Erwachsene leiden durchschnittlich zwei bis vier mal im Jahr unter einer Erkältung, Kinder sind weitaus häufiger betroffen. In welcher Phase des Krankheitsverlaufs ist die Gefahr jemanden anzustecken am größten? Besteht nach Abklingen der Symptome noch eine Ansteckungsgefahr? Und was ist bei einem grippalen Infekt die sogenannte Inkubationszeit?

Inkubationszeit eines grippalen Infkets

Wie werden grippale Infekte übertragen?

Ein grippaler Infekt wird durch Viren ausgelöst. Ist das Immunsystems zum Beispiel aufgrund von Kälte oder Schlafmangel geschwächt, kann es den Ausbruch einer Erkältung oft nicht verhindern.
Die Viren werden auf verschiedene Wege übertragen:

-Tröpfchen in der Luft (z. B.. durch Niesen)
– kontaminierte (mit Viren verunreinigte) Gegenstände
– direkter Schleimhautkontakt (z. B. Küssen)

Unabhängig von dem Weg der Ansteckung gelangen Viren mit der Schleimhaut in Kontakt und lösen damit typische Erkältungssymptome aus.

Was ist bei einem grippalen Effekt die Inkubationszeit?

Die sogenannte Inkubationszeit beschreibt den Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit. Bei einem grippalen Infekt beträgt diese circa zwei Tage.
Die Viren dringen in den Körper ein. Dort werden sie von den Immunzellen erkannt. Das Immunsystem bekämpft die Krankheitserreger und löst somit eine Entzündung aus. Diese ist circa zwei Tage nach der Ansteckung, zum Beispiel in Form von Halsschmerzen, bemerkbar. 
Ein grippaler Infekt ist in der Inkubationszeit schon ansteckend. Die Viren gelangen circa zwölf Stunden nach der Ansteckung im Nasensekret und im Speichel. Das heißt, wenn jemand noch nichts von seiner Erkältung weißt, kann er bereits Krankheitserreger auf andere Menschen übertragen. 

Wann ist die Ansteckungsgefahr am größten?

In den ersten zwei bis drei Tagen nach Auftreten der ersten Symptome, ist die Ansteckungsgefahr am größten. Durch häufiges Niesen und Husten verbreiten sich die Viren schnell im gesamten Umfeld. Im weiteren Krankheitsverlauf nimmt die Anzahl der Viren im Körper ab.
Doch auch wenn alle Symptome abgeklungen sind, besteht noch eine Ansteckungsgefahr. Diese ist allerdings weitaus geringer, als zu Beginn und während der Erkältung.

Ein grippaler Infekt wird durch Viren übertragen. Die Inkubationszeit ist der Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome. Schon in dieser Zeit sind die Krankheitserreger übertragbar. Ein grippaler Infekt ist circa eine Woche lang ansteckend. Die Infektionsgefahr ist am höchsten, wenn die Symptome am stärksten sind.

 
Bild: Shutterstock/Irina Bg
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